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Gablitzbach: Naturlandschaft & Umweltsünden

Der Gablitzbach ist zu großen Teilen noch eine Naturlandschaft. Er wird von 13 Bächen aus dem Wienerwald gespeist und mündet in Purkersdorf in den Wienfluß. Hochwässer führten alle paar Jahre zu Überschwemmungen im Gablitzer Ortszentrum. Durch den Bau von Rückhaltebecken können die ärgsten Hochwasserspitzen nun abgefangen werden.

Rückhaltebecken Allhang:  Bauzeit Hochwasserdamm: 1999 - 2000. Im Jahr 2001 (?) wurde das Rückhaltebecken Allhang beim Gablitzer Sportplatz fertiggestellt. Als Kosten waren 15 Millionen Schilling geplant. Endgültige Kosten leider unbekannt.

Rüchkaltebecken Höbersbach: Nutzvolumen ca. 36.325 m3. Der Kostenanteil der Gemeinde Gablitz wurde in der Gmeinderatssitzung 6.12.2007 in Höhe von € 128.000,-- beschlossen. Am 15.1.2008 stimmte das Land Niederösterreich dem Rückhaltebecken-Höbersbach mit einem Kostenaufwand in der Höhe von 800.000 Euro zu und ein anteiliger Landesbeitrag in der Höhe von 288.000 Euro (=36%) wurde bewilligt.
 

Umweltskandal 2007:
Der Gablitzbach wird durch den Ausfluss der Deponie Taglesberg stark verschmutzt. In der Deponie Taglesberg wird das Aushubmaterial des in Bau befindlichen Wienerwaldtunnels abgeladen. Aufgrund der starken Regenfälle ist das Absetzbecken der Deponie übergelaufen.
 
Deponie Tagelsberg Mauerbach Deponie Taglesberg Gablitz-Mauerbach ARGE Deponie Taglesberg Gablitz-Mauerbach
zementfarbenener Gablitzbach-Zubringer stark verunreinigter Gablitzbach-Zubringer stark verunreinigter Gablitzbach-Zubringer
stark verunreinigter Gablitzbach-Zubringer stark verunreinigter Gablitzbach stark verunreinigter Gablitzbach bei Purkersdorf

Bilder vom zementfarbenen Ausfluss der Deponie Taglesberg in Mauerbach - weiter flussabwärts beim Zusammenfluss mit dem Gablitzbach. Selbst im Bereich Purkersdorf schaut der Gablitzbach noch wie eine Betonsuppe aus. Fotos vom 8.2. und 9.2.2007

Laut Auskunft von Frau Ing. Ingrid Lerch von der Technischen Gewässeraufsicht der Bezirkshauptmannschaft Wien-Umgebung gegenüber der NÖN 07/2007 sei der ph-Wert aber in Ordnung und weiter im NÖN Artikel: "Durch eine technische Umstellung ist das Feinmaterial in den Bach gelangt. Wir haben leider zu spät reagiert", ist sich DI Jürgen Neeb, Leiter des Baumanagements  des Fehlers bewußt. Was sagte der damalige Umweltgemeinderat Michael Cech (ÖVP) beim Lokalaugenschein mit der NÖN und einem Gablitzer Bürger: "Ich habe jetzt keine Zeit. Ich fliege heute in die Karibik".

Die Bezirkshauptmannschaft hat damals eine Wasserprobe genommen. Das Ergebnis wurde unseres Wissens weder von der Bezirkshauptmannschaft, noch von der Gemeinde Gablitz jemals veröffentlicht.
 

Resümee: Diese Schwebstoffe vom Aushubmaterial im Wasser sind für die Fische sehr nachteilig. Hat jemand eigentlich danach noch einen Fisch im Gablitzbach gesehen?
 

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